Porträts einiger alten Sorten und Rassen

  • Saaser Mutten

  • Aubergine Rossa Di Rotonda

  • Pfauenziege und Kupferhalsziege

  • Kieffers Seedling (Birne)

  • Saaser Mutten

    Walliser Schwarzhalsziege

  • Gelbe Birnentomate

  • Brokkoli Rosalind

  • Dore de Revemont (Kefe)

  • Landsberger Renette

So ist genetische Information in der Zelle gespeichert

Chromosomen heissen die Strukturen in den Zellen, welche die Gene enthalten. In biologischen Abbildungen erscheinen sie oft als X-Form. Sie sind aber eigentlich eher ein Gewirr aus vielen Fäden, die ein Zentrum mit vier verschiedenen Abzweigungen haben. Der Mensch hat 46 Chromosomen.
Gebildet werden die Chromosomen von einem sehr langen Kettenmolekül. Es wird DNS oder DNA genannt, eine Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Die einzelnen Glieder der Kette bestehen abwechslungsweise aus Zucker und Phosphat.
Ein Gen ist ein einzelner Abschnitt auf einem Chromosom, der für ein bestimmtes Merkmal des Lebewesens steht, beispielsweise die Ausprägung der Haarfarbe. Es trägt also eine Erbinformationen. Ein Gen besteht aus vielen Hundert Buchstaben des genetischen Alphabets.
Schaut man ganz genau hin, ist die DNA nicht ein einzelner langer Faden, sondern gleicht einer Strickleiter. Die Sprossen sind aus kleinen Molekülen aufgebaut, die abgekürzt als A, T, C und G bezeichnet werden. Diese Buchstaben sind die eigentlichen Träger der Erbinformation und bilden gewissermassen das Alphabet der Genetik.
Die DNA ist zwar sehr dünn, aber extrem lang – beim Menschen etwa 2 Meter. Damit dieser Molekülfaden in den winzigen Zellkern passt, ist er mehrfach aufgerollt und verknäuelt. Fachleute bezeichnen dies als Doppelschraube oder Doppelhelix.
  • Chromosomen heissen die Strukturen in den Zellen, welche die Gene enthalten. In biologischen Abbildungen erscheinen sie oft als X-Form. Sie sind aber eigentlich eher ein Gewirr aus vielen Fäden, die ein Zentrum mit vier verschiedenen Abzweigungen haben. Der Mensch hat 46 Chromosomen.
  • Gebildet werden die Chromosomen von einem sehr langen Kettenmolekül. Es wird DNS oder DNA genannt, eine Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Die einzelnen Glieder der Kette bestehen abwechslungsweise aus Zucker und Phosphat.
  • Ein Gen ist ein einzelner Abschnitt auf einem Chromosom, der für ein bestimmtes Merkmal des Lebewesens steht, beispielsweise die Ausprägung der Haarfarbe. Es trägt also eine Erbinformationen. Ein Gen besteht aus vielen Hundert Buchstaben des genetischen Alphabets.
  • Schaut man ganz genau hin, ist die DNA nicht ein einzelner langer Faden, sondern gleicht einer Strickleiter. Die Sprossen sind aus kleinen Molekülen aufgebaut, die abgekürzt als A, T, C und G bezeichnet werden. Diese Buchstaben sind die eigentlichen Träger der Erbinformation und bilden gewissermassen das Alphabet der Genetik.
  • Die DNA ist zwar sehr dünn, aber extrem lang – beim Menschen etwa 2 Meter. Damit dieser Molekülfaden in den winzigen Zellkern passt, ist er mehrfach aufgerollt und verknäuelt. Fachleute bezeichnen dies als Doppelschraube oder Doppelhelix.

Bewahrung der genetischen Vielfalt

Um die Ernährungssicherheit langfristig zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, den Reichtum der Kulturpflanzen zu bewahren. Die Schweiz verfolgt darum einen nationalen Aktionsplan zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen.

Saatgutdatenbank von Agroscope

Eine wichtige Aufgabe im Rahmen des Aktionsplans hat die Saatgutbank der Forschungsanstalt Agroscope in der Nähe von Nyon. Seit über hundert Jahren werden hier Sorten gesammelt und langfristig erhalten. Die Saatgutbank enthält Samen von mehreren Tausend Sorten.

Obst- und Beerensammlungen

Zusätzlich zur Saatgutbank werden viele alte Sorten in Reb-, Obst- und Beerensammlungen erhalten. Auch Wiesen und Weiden verfügen über einen enormen genetischen Reichtum. Deshalb fördert der Bund auch die Erhaltung besonderer Wiesen und Weiden am jeweiligen Standort, was man als «in-situ» Erhaltung bezeichnet.

Private Organisationen

Auch verschiedene private Organisationen setzen sich für die Nutzung, Vermarktung und Erhaltung von traditionellen Nutzflanzensorten und Tierrassen ein, so zum Beispiel die Stiftung ProSpecieRara.

Internationaler Saatguttresor

Auf der norwegischen Insel Spitzbergen gibt es einen internationalen Saatguttresor. Diese «Arche Noah der Pflanzen» ist ein tiefgekühlter Hochsicherheitsbunker im ewigen Eis, dem Genbanken aus der ganzen Welt regelmässig Duplikate von Samen zur sicheren Verwahrung schicken – auch Agroscope.

Wie züchtet man eine Nutzpflanzensorte?

Zucht ist die kontrollierte Fortpflanzung von Tieren und Pflanzen mit dem Ziel, das Erbgut zu verändern. Dabei sollen gewünschte Eigenschaften verstärkt oder unerwünschte Eigenschaften durch entsprechende Auslese zum Verschwinden gebracht werden. Gezielt werden Individuen mit gewünschten Eigenschaften ausgewählt, um sie und anhand eines Kreuzungsplans miteinander zu kreuzen oder zu verpaaren.